Leon Kappa History

Bronze Skulptur von Prof. Kallenbach
Leon Kappas Eltern wurden aus ihrer Heimat in Oberchlesien vertrieben. Sein Vater hatte im Krieg ein Bein verloren. Von daher hatte es die Familie besonders schwer ihren Lebensunterhalt aufzubringen. 1950 haben sie sich in Steinwenden angesiedelt. Es waren schwere Zeiten für alle Flüchlinge. Beschimpfungen und Diskriminierung waren an der Tagesordnung. Als Leo 1959 eingeschult wurde bekam er dies auch am eigenen Leib zu spüren.
Freunde hatte er keine, er war ja ein Flüchtling mit dem spielte man nicht. Irgendwann endeckte er die Gitarre für sich. Die Eltern erfüllten Leon seinen größten Wunsch und er erhielt das heißbegehrte Instrument. Vater Kappa brachte dem kleinen Leo die ersten Akkorde bei und versprach: "Wenn Du erst einmal groß bist, wirst du einmal die ganze Welt bereisen." Bald bekam er auch Gitarrenunterricht, und mit 10 Jahren stand er das erstemal auf der Bühne. Seine Gitarre wurde ihm zum besten Freund. Mit ihr tauschte er sich aus, ihr erzählte er all seine Sorgen. Täglich übte er stundenlang und eines Tages stand er auf den großen Bühnen der Welt und lernte viele Prominente aus Funk und Fernsehen persönlich kennen.

Leon zu hause auf dem Balkon

Leons Jugendjahre





vor einem Konzert in der Pfalzgalerie Kaiserslautern




in der Fruchthalle nach einem gelungenen Konzert



Leon in seiner Studentenzeit

Geburtstagsfeier bei Manager Georg A. Weth

Leon Kappa auf dem Schiff mit Marlene Charell

Leo mal witzig

auf der Reise nach Japan
Die Sonne brannte auf dem Weg von Mailand nach Lugano, ich sollte im Rosengarten der Villa Sassa, eines der luxuriösesten Hotels und Kulturzentren Europas, ein Gitarrenkonzert spielen.


Solokonzert in der Villa Sassa in Lugano

Noch im selben Jahr wurde ich wieder engagiert, ich sollte Heinz Rühmann bei seiner bekannten Weihnachtslesung musikalisch untermalen. Diese Lesung war nur einem kleinen Kreis von geladenen Prominenten vorbehalten. Mir blieb nicht viel Zeit zur Vorbereitung. Ich reiste zwischen den Feiertagen nach Lugano. Vom Veranstalter, WETH GRUPPE, Endingen, wurden zwei Probetage angesetzt..

Die erste Begegnung mit Heinz Rühmann werde ich nie vergessen. Anspannung, und ehrlich gesagt, sogar etwas Angst hatte ich vor diesem Treffen. Ich wußte, Heinz Rühmann ist ein absoluter Perfektionist. Während ich im Konzertsaal auf Herrn Rühmann wartete, jagten mir viele Fragen durch den Kopf. Was wird er verlangen? Wie soll die Musik aufgebaut sein? Welche Titel soll ich spielen? Mag er Rhythmik oder Lyrik? In welchen Abständen soll ich meine Musik einbauen?
Aufeinmal ging die Flügeltür auf und ein gut gelaunter, lächelnder älterer Herr kam mit kleinen Schritten auf mich zu und reichte mir seine Hand mit den Worten: "Ich freue mich Herr Kappa, dass wir diesen Auftritt gemeinsam gestalten." Wir verstanden uns auf Anhieb und fingen direkt an zu proben. Heinz Rühmann sagte: "Ich lese Ihnen mal einige Zeilen vor, bitte spielen Sie mir keine festgelegten Kompositionen, ich weiß Sie können improvisieren." Heinz Rühmann las und las und las, ich improvisierte, variierte, versuchte seine Interpretationen dezent zu unterstreichen, ihm sozusagen einen musikalischen Teppich zu legen. Nach einer knappen Stunde stand er auf, kam zu mir und sagte: "Das war's. So machen wir das." Er beugte sich langsam zu meiner Gitarre, streichelte die dünne E-Saite und meinte: "Tun Sie mir einen Gefallen Herr Kappa, spielen sie nicht diese hellen Töne, fünf Saiten reichen doch." Ich versuchte ihm zu erklären, dass mein Spiel eine reine Improvisation war und ich sicher in zwei Tagen bei der Veranstaltung dies nicht mehr so wiederholen könne.
Heinz Rühmann interessierte das wenig. Er sagte nur: "Das machen Sie schon, lassen Sie nur den dünnen Draht weg,- und einen Wunsch müssen Sie mir auch noch erfüllen, als Abschluß meiner Lesung spielen Sie für mich bitte mein Lieblingslied, GUTEN ABEND GUT NACHT, von Brahms." Damit war für Heinz Rühmann die Vorbereitung abgeschlossen.
Die Vorstellung am darauffolgenden Abend war eine runde und gelungene Vorführung. Nach Ende der Lesung gab es natürlich Standing Ovations für Heinz Rühmann. Sein typisches Minenspiel, so wie wir es aus unzähligen Filmen kennen begeisterte das Publikum. Heinz Rühmann schaute mich an und sagte ganz leise: "Was sollen wir jetzt machen?" Bevor ich antworten konnte beendete Heinz Rühmann mit einem witzigen Satz den Abend: "Meine Damen und Herren, wir sind jetzt fertig." Alles lachte und die Ehrengäste gingen mit uns zum Abendessen.
Zitat Rühmann: "Leon Kappa setzt meine Gedanken in Musik um."

Leon Kappa mit Heinz Rühmann

Leon Kappa mit Hans-Erich Halberstadt



Fernsehaufnahmen im Saarländischen Rundfunk



Einladung von Sepp Scherbauer dessen bester Freund Max Schmeling war



Commedia dell`Arte ist eine Stehgreifkomödie die der Meistergitarrist Leon Kappa
mit zeitgemäßer Musik in eigener Interpretation umrahmt.


Endemol (Veranstalter ) Leon als Solist engagiert



Eröffnungskonzert mit Leon Kappa in im Schloß Seeheim in Konstanz
Leon Kappa spielt für`s brasilianische Fernsehen auf der Lichtenburg

Die Rheinpfalz am 30.01.2003 schreibt:
IN BRASILIEN GEFEIERT, ZU HAUSE FÜR TALENTE TÄTIG
Gitarrenvirtuose Leon Kappa begeistert in Südamerika...

- Von Walter Falk -
"In Brasilien ist Leon Kappa gigantisch angekommen": Das sagt der Leiter des Puente Instituts, Frank Haller, zu einem der jüngsten und bemerkenswertesten Erfolge des Gitarre-Solisten.
"Die Reaktion des Publikums war so überwältigend, dass Alexis de Bage nach drei Sendungen kurz vor Weihnachten seinen Fernsehzuschauern noch ein besonderes Bonbon präsentierte. Das Konzert mit Leon Kappa am ersten Weihnachtstag war der absolute Höhepunkt im brasilianischen Sender TVT mit Sitz in Teresopolis. Zahllose Telefonanrufe und E-mails hätten die Begeisterung der Zuschauer bestätigt, versichert der prominente Fernsehmoderator de Bage seinem Freund Haller am Telefon.
Der Hintergrund: Dem Leiter des Puente Instituts, einer Einrichtung des Internationalen Kompetenzzentrums Rheinland-Pfalz,
das seinen Sitz seit der Gründung im Oktober 2002 in Kusel hat, gelang es, dass brasilianische Fernsehen in die Pfalz zu holen, wo es einen Film über den Raum Kusel drehte.
Dabei machte Alexis de Bage mit dem "Paganini der Gitarre", Leon Kappa, einen ganzen Nachmittag lang auf der Burg Lichtenberg Aufnahmen.


"Die Beiden haben sich auf Anhieb glänzend verstanden", so Haller. Kein Wunder bei Kappas Herzlichkeit und versierter Bühnenpräsenz. "Leon, du bist der goldene Schlüssel für meine Deutschlandreise", habe de Bage gesagt, der schon Fernsehproduktionen mit dem gefeierten Gitarrenvirtuosen Andres Segovia und mit Madonna gemacht hat. "Da machen wir was Besonderes draus."

Leon mit Kameramann

Leon mit Alexis de Bage
Zum Erfolg der Sendung habe natürlich auch das besondere Ambiente der Burg beigetragen, das für Brasilianer so exotisch sei wie für uns Deutsche Palmenstrand und Meeresrauschen. Positives Ergebnis für Leon Kappa: Alexis de Bage will ihn zu einer Konzerttournee nach Brasilien einladen.


Aber auch sonst legt der Gitarrist die Hände nicht in den Schoß. So hat er gerade wieder einen erfolgreichen Auftritt bei der beliebten Sendung "Wir bei Euch" des SWR4 mit Peter Jochen Degen im Studio Kaiserslautern hinter sich, bei dem er mit
dem erst zehnjährigen Jan Kappa auftrat, der nach einem Jahr Unterricht schon eine erstaunliche Abgeklärtheit an den Tag
legte.
Leon Kappa mit Rolf- Dieter Schnapka


Leon Kappa und die Pferde

SCHWARZE PERLEN GLÄNZTEN
Pferdegala mit Gitarrenmusik von Leon Kappa in Neustadt an der Dosse
Eleganz und Rasse, gepaart mit einem besonderen musikalischen Angebot - das erlebte am Freitag und Sonnabend das Publikum in der an beiden Tagen fast vollständig gefüllten Graf-von-Lindenau-Halle. Die 3. Nacht der Schwarzen Perlen bot wieder einmal
einen Auftritt der inzwischen in Neustadt bestens bekannten Ostsee-Quadrille. Sie besteht aus Friesenpferden, im Sattel Reiter aus neun Bundesländern. Die klassische Quadrille überzeugte dabei ebenso wie die Auftritte mit den Lipizzanern. Das Showpro gramm bestand aus 16 Programmpunkten. Zur Abwechslung trugen auch Gespanne bei. Dabei kam es am Sonnabend zum Unfall eines Zweispänners. Dessen Lenker hatte ein zu hohes Tempo in einer engen Kehre gewählt. Der Wagen stürzte um. Den Zuschauern stockte der Atem. Sie mussten Schlimmes befürchten. Dann die Entwarnung: Von den drei Personen auf dem Bock bzw. in der Kutsche wurde niemand verletzt. Es blieb der einzige Schock an beiden Tagen. Stattdessen brillierte ein anderer neben den
edlen Vierbeinern. Star-Gitarrist Leon Kappa hatte eigens für den Auftritt an der Dosse eine Hymne an die Pferde komponiert. Die Uraufführung brachte dem Virtuosen rauschenden Beifall ein. (mann)





Auch bei einem Konzert im Historischen Kutschenmuseum in Neustadt an der Dosse nahe Berlin wurden Kappas phänomenale Gitarrentechnik und seine feinsinnigen, lyrischen Eigenkompositionen gefeiert.
Leon Kappa im Brucknerhaus zu Linz


"Ich bin schon zwanzig Jahre hier", sagte der Organisator und Künstler-Betreuer des Hauses, "habe fast alle Gitarristen der Welt erlebt, aber so
was habe ich noch nicht gehört. Das war Musik auf höchstem Niveau."


Galaabend in Passau, Leon Kappa spielt für leukämiekranke Kinder